Zur Einbindung externer Videos, die bei YouTube liegen, wird eine Datenverbindung zu YouTube hergestellt. YouTube ist damit theoretisch in der Lage, übermittelte Daten wie IP-Adresse, Zeitpunkt, Ziel und Datenmenge des Abrufs, Verweildauer beim Video sowie weitere, von Ihrem Webbrowser übermittelte Daten abzurufen und für eigene Zwecke zu verwenden. YouTube unterliegt als US-amerikanisches Unternehmen den dortigen Gesetzen und insbesondere den weitreichenden Zugriffsbefugnissen der US-Überwachungsbehörden. Das bedeutet, dass das Datenschutzniveau, dem Ihre dorthin übermittelten Daten unterliegen, unterhalb dem der Europäischen Union liegt. Insbesondere kann YouTube keine geeigneten Garantien zum Schutz Ihrer Daten nachweisen; auch ein effektiver Rechtsschutz, den Sie in Anspruch nehmen könnten, existiert in den USA nicht. Bitte bestätigen Sie uns, dass Sie trotzdem mit der Datenweitergabe an YouTube einverstanden sind.
Am 22. Juni findet in Berlin das zweite XQT ENTSCHEIDERFORUM am Vortag des Hauptstadtkongresses statt. Im Fokus: Mission Datensouveränität. Dabei ist allerdings nicht immer allen sofort klar, was die eigentlich meint. Denn nur, weil im Krankenhaussegment derzeit unter hohem Kostendruck digitalisiert wird, heißt das nicht, dass neue Effizienzen entstehen. Vielmehr kommt es auf das Datenmanagement an, weiß Michael Franz, Executive Relations DMI Group.
Wenn über die Digitalisierung im Gesundheitswesen gesprochen wird, fällt häufig der Begriff „Legacy“. Welche Auswirkungen haben diese „Altlasten“ auf Effizienz und Datenmanagement?
Es gibt verschiedene, teilweise mit hohen Fördergeldern versehene Initiativen wie das KHZG, die die Digitalisierung im Krankenhaussektor vorantreiben sollen. Daraus entstehen in der Praxis jedoch häufig zwei wesentliche Herausforderungen: Zum einen werden oft nur einzelne Prozesse digitalisiert. Zum anderen lassen die sich nicht immer nahtlos in bestehende IT-Landschaften integrieren – vor allem, wenn es sich um neue Anwendungen handelt. Da sprechen wir dann über die Legacy und natürlich über Interoperabilität, ohne die eine effiziente Digitalisierung nicht möglich sein wird.
Wie können Kliniken diese Herausforderungen aus Ihrer Sicht adressieren?
Ganz klar mit Datensouveränität. Nur, wenn das Klinikmanagement auf vertrauenswürdige, integre und verkehrsfähige Daten zurückgreifen kann, können übergreifende Prozesse entstehen, auf deren Basis dann auch fundierte Entscheidungen getroffen werden können. Denn spätestens, wenn wir über den Mehrwert von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen sprechen, muss die Datenbasis stimmen.
Wenn Datensouveränität das Ziel ist, wie lässt es sich erreichen?
Datensouveränität ist nicht das Ziel, sondern das Fundament für echte digitale Souveränität, auf der dann wiederum eine souveräne Gesundheitsversorgung fußen kann. Dafür brauchen Krankenhäuser verlässlich erfüllte Standards, rechtssichere Datenräume und mehr Kontrolle über ihre eigenen Informationen. Datenschutz ist dabei kein Gegner von Innovation. Richtig organisiert und nachgewiesen ist er die Grundlage dafür, dass KI überhaupt vertrauenswürdig eingesetzt werden kann. Und genau darüber sprechen wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis am 22. Juni auf dem XQT ENSCHEIDERFORUM in Berlin.