XQT
08.06.2026

3 Fragen an Michael Franz

Executive Relations DMI Group

Am 22. Juni findet in Berlin das zweite XQT ENTSCHEIDERFORUM am Vortag des Hauptstadtkongresses statt. Im Fokus: Mission Datensouveränität. Dabei ist allerdings nicht immer allen sofort klar, was die eigentlich meint. Denn nur, weil im Krankenhaussegment derzeit unter hohem Kostendruck digitalisiert wird, heißt das nicht, dass neue Effizienzen entstehen. Vielmehr kommt es auf das Datenmanagement an, weiß Michael Franz, Executive Relations DMI Group.

Wenn über die Digitalisierung im Gesundheitswesen gesprochen wird, fällt häufig der Begriff „Legacy“. Welche Auswirkungen haben diese „Altlasten“ auf Effizienz und Datenmanagement?

Es gibt verschiedene, teilweise mit hohen Fördergeldern versehene Initiativen wie das KHZG, die die Digitalisierung im Krankenhaussektor vorantreiben sollen. Daraus entstehen in der Praxis jedoch häufig zwei wesentliche Herausforderungen: Zum einen werden oft nur einzelne Prozesse digitalisiert. Zum anderen lassen die sich nicht immer nahtlos in bestehende IT-Landschaften integrieren – vor allem, wenn es sich um neue Anwendungen handelt. Da sprechen wir dann über die Legacy und natürlich über Interoperabilität, ohne die eine effiziente Digitalisierung nicht möglich sein wird.

Wie können Kliniken diese Herausforderungen aus Ihrer Sicht adressieren?

Ganz klar mit Datensouveränität. Nur, wenn das Klinikmanagement auf vertrauenswürdige, integre und verkehrsfähige Daten zurückgreifen kann, können übergreifende Prozesse entstehen, auf deren Basis dann auch fundierte Entscheidungen getroffen werden können. Denn spätestens, wenn wir über den Mehrwert von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen sprechen, muss die Datenbasis stimmen.

Wenn Datensouveränität das Ziel ist, wie lässt es sich erreichen?

Datensouveränität ist nicht das Ziel, sondern das Fundament für echte digitale Souveränität, auf der dann wiederum eine souveräne Gesundheitsversorgung fußen kann. Dafür brauchen Krankenhäuser verlässlich erfüllte Standards, rechtssichere Datenräume und mehr Kontrolle über ihre eigenen Informationen. Datenschutz ist dabei kein Gegner von Innovation. Richtig organisiert und nachgewiesen ist er die Grundlage dafür, dass KI überhaupt vertrauenswürdig eingesetzt werden kann. Und genau darüber sprechen wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis am 22. Juni auf dem XQT ENSCHEIDERFORUM in Berlin.

SCHON GESEHEN?

Datensouveränität als strategische Notwendigkeit

Ein Impuls von Christian Bauer 

„Outsourcing wird in Zukunft eine größere Rolle spielen“

Interview mit Annett Müller 

Datensouveränität als gemeinsame Mission

XQT im Krankenhausmarkt 

Wie FHIR® und KI Versorgungsintelligenz möglich machen

Datensilos aufbrechen

Von Arztbrief bis KI-Analyse

NLP und LLMS im Krankenhaus

XQT auf der DMEA 2026

Datensouveränität gemeinsam gestalten

XQT Live erleben

Veranstaltungen 2026

Strukturierte Daten

Medizinische Hochschule Hannover

Vertrauenswürdige, interoperabel verfügbare Daten

Voraussetzung für die digitale Gesundheitsversorgung

Beate fragen
Editorial

XQT – Die Grundlage für souveräne Entscheidungen im Krankenhaus

Wissen, das zählt

Unser Webinarprogramm 2026

XQT Innovation Membership

Souveräne Daten in innovativen Anwendungen

Nachhaltiger Krankenhauspartner

VKD-Gold-Status erneuert

Per FHIR®-CDR auf dem Weg zu KI-Anwendungen

Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg

Beate fragen
Blickpunkt Trust

Die sichere, vertrauenswürdige Datenbasis von XQT

Die enormen Nutzenpotenziale der Digitalisierung heben

Daten spielen eine zentrale Rolle