Zur Einbindung externer Videos, die bei YouTube liegen, wird eine Datenverbindung zu YouTube hergestellt. YouTube ist damit theoretisch in der Lage, übermittelte Daten wie IP-Adresse, Zeitpunkt, Ziel und Datenmenge des Abrufs, Verweildauer beim Video sowie weitere, von Ihrem Webbrowser übermittelte Daten abzurufen und für eigene Zwecke zu verwenden. YouTube unterliegt als US-amerikanisches Unternehmen den dortigen Gesetzen und insbesondere den weitreichenden Zugriffsbefugnissen der US-Überwachungsbehörden. Das bedeutet, dass das Datenschutzniveau, dem Ihre dorthin übermittelten Daten unterliegen, unterhalb dem der Europäischen Union liegt. Insbesondere kann YouTube keine geeigneten Garantien zum Schutz Ihrer Daten nachweisen; auch ein effektiver Rechtsschutz, den Sie in Anspruch nehmen könnten, existiert in den USA nicht. Bitte bestätigen Sie uns, dass Sie trotzdem mit der Datenweitergabe an YouTube einverstanden sind.
Die digitale Transformation im Krankenhaus erfordert mehr als einzelne IT-Lösungen. Sie braucht Vertrauen, Verbindlichkeit und funktionierende Vernetzung. Mit XQT – Exchange Qualified Trust verfolgt DMI die Mission, Datensouveränität strukturiert, rechtssicher und praxistauglich umzusetzen.
XQT verbindet Haltung, Ordnungssystem und Netzwerk zu einem integrierten Ansatz für den souveränen Umgang mit Gesundheitsdaten.
Im Mittelpunkt steht das Ziel Datensouveränität, dessen Reifegrund und Wirksamkeit in einem Ordnungssystem mit den Kategorien Trust, Connect und Apply messbar wird.
Integre, standardisierte Daten beweiswerthaltig bewahrt, bilden das Vertrauensfundament für die interoperable Austauschfähigkeit – für prozess-digitalisierte Anwendungen und zur Legitimation des KI-Einsatzes.
Initiiert von DMI als erstem Qualified Trust Service Provider (QTSP) für Bewahrungsdienste und ergänzt durch Health-Comm als Preferred Partner für Konnektivität zeigt XQT, wie hochwertige Vertrauensdienste und leistungsfähige Integration zusammenspielen, um digitale Mehrwerte tatsächlich nutzbar zu machen.
Auf der DMEA 2026 wird das Konzept am gemeinsamen Stand von DMI und Health-Comm erlebbar. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in konkrete Einstiegsszenarien, ausgewählte Anwendungen und das wachsende XQT-Partnernetzwerk. Der Messeauftritt zeigt, wie Krankenhäuser regulatorische Anforderungen souverän erfüllen, digitale Potenziale erschließen und Datensouveränität schrittweise praxisnah umsetzen.
Die Top-Themen Der Branche stehen bei uns im Fokus
Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung wirft viele Fragen auf – und eröffnet zugleich enorme Chancen. Auf der Messe lädt DMI dazu ein, ins Gespräch zu kommen: über Datensouveränität, Interoperabilität, KI-Fähigkeit und sichere Infrastrukturen. Wie Kliniken mit einer vertrauenswürdigen Datenbasis ihren Alltag spürbar verbessern können, erläutert Nils Kormann, Head of Customer Relations & Sales, DMI.
Herr Kormann, wenn Sie mit Klinikverantwortlichen sprechen: Wie souverän sind deren Daten heute wirklich?
Nils Kormann: Ganz offen gesagt: Oft weniger, als man denkt. Viele Häuser haben enorme Investitionen in IT getätigt – aber die Datenbasis ist nicht immer so strukturiert, vertrauenswürdig und anschlussfähig, wie sie sein müsste. Für mich ist klar: Eine integrale, vertrauenswürdige Datenbasis ist das Fundament moderner Gesundheits-IT. Dazu gehören revisionssichere, gesetzeskonforme Datenhaltung – für Klinik, Forschung und IT – ebenso wie auditierbare, verkehrsfähige Gesundheitsdaten. Unser Anspruch ist digitale Souveränität: also Unabhängigkeit von proprietären Plattformen und maximale Rechtssicherheit, unter anderem durch unsere Rolle als zertifizierter Vertrauensdiensteanbieter nach eIDAS (QTSP).
Interoperabilität ist in aller Munde. Wo stehen die Kliniken aus Ihrer Sicht?
Kormann: Viele sind integriert – aber noch nicht wirklich interoperabel. Das ist ein Unterschied, der im Alltag spürbar wird. Mit dem FHIR® CDR schaffen wir unter anderem die Grundlage für echte interoperable Datennutzung im Krankenhaus. Wichtig ist eine applikationsunabhängige, herstellerneutrale Datenhaltung, die Zukunftssicherheit schafft. Dazu kommt die semantische Analyse medizinischer Freitexte, um Informationen strukturiert nutzbar zu machen. Wenn Daten konsistent über Systeme, Abteilungen und sogar Sektoren hinweg bereitstehen, entsteht erstmals ein durchgängiger Informationsfluss – und genau das brauchen moderne Versorgungskonzepte.
Beim Thema KI gibt es viel Erwartung –und ebenso viel Skepsis. Wie erleben Sie das?
Kormann: Die Skepsis ist nachvollziehbar. Aber ich unterstütze die Sichtweise der Expert:innen: KI scheitert nicht an Algorithmen, sondern an Daten. Wenn die Datenbasis sauber, integriert und vertrauenswürdig ist, wird KI plötzlich sehr konkret in Form praktizierter Use Cases. Wir sehen das zum Beispiel bei der KI-gestützten Arztbriefschreibung im Echtbetrieb. Dort entsteht echte Entlastung für Ärztinnen und Ärzte – messbar und im Alltag spürbar. KI-Readiness bedeutet für mich deshalb vor allem: die richtigen strukturellen Voraussetzungen schaffen. Eine KI-fähige Datenbasis ist der Schlüssel für Skalierbarkeit und Innovation.
Was ist Ihnen persönlich beim Thema Datensouveränität besonders wichtig?
Kormann: Dass wir das Thema ganzheitlich und realistisch denken. Datensouveränität betrifft nicht nur IT-Abteilungen – sie begleitet die gesamte digitale Patient Journey: vor, während und nach der Behandlung. Patientenzentrierte Anwendungen müssen sich in bestehende IT-Landschaften einfügen und sektorenübergreifend ohne Medienbrüche funktionieren. Gleichzeitig gilt: Vertrauen ist kein Feature, sondern Architektur. Cybersicherheit, gehärtete Rechenzentrumsinfrastrukturen, Datenschutz sowie IT- und Informationssicherheit sind Führungsaufgaben. Nur wenn diese Basis stimmt, wird Datensouveränität zum echten Qualitäts- und Vertrauensfaktor für Patientinnen und Patienten.
Nils Kormann Head of Customer Relations & Sales, DMI
Sehen wir uns in Berlin? Halle 5.2 | Stand D-101
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XQT LOUNGE
In der Mitte befindet sich das Herzstück – ein Bereich, in dem fachliche Gespräche und persönliches Netzwerken ganz selbstverständlich zusammenfließen.
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Unsere Kaffeebar – der ideale Ort für eine kleine Pause im Messetrubel. Einfach kurz hinsetzen, durchatmen und eine Spezialität aus unserer Genussrösterei genießen.
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Hier entstehen Gespräche fast wie von selbst – unser Ort, an dem neue Kontakte wachsen und bestehende Beziehungen an Tiefe gewinnen.